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Ho Chi Minh City

1Bericht von Angela Kalista http://www.reiseberichte.at.tf

Ankunft:
Es verkehren täglich Busse von Phnom Penh nach Ho Chi Minh City (HCMC). Die Tickets sind im Guest House erhältlich. Direkt vom Capital Guest House in Phnom Penh fährt täglich ein Bus in der Früh nach HCMC. Die einfache Fahrt kostet zwölf Dollar. Für die Einreise in den Vietnam ist ein Visum erforderlich, das bei Reise auf dem Landweg nicht an der Grenze erhältlich ist. Man besorgt sich daher bereits in Thailand oder Kambodscha ein Visum über Reisebüros oder ein Guest House. Die Ausstellung des Visums dauert mindestens einen Tag und man gibt dafür seinen Reisepass ab. Ein einfaches Visum kostet etwa 30 Dollar. Die Fahrt von

Phnom Penh nach HCMC dauert zehn Stunden. An der Grenze hält der Bus. Man nimmt sein Gepäck, reist an der kambodschanischen Grenzstelle aus, überquert etwa 200 m und reist dann bei der Grenzstelle Vietnams ein. Danach steigt man in einen anderen Bus um. Die Straßen Vietnams sind weniger holprig.

2Unterkunft:
Die Reisebusse halten in HCMC in der De Tham Street, welche eine Quergasse zur Pham Ngu Lao ist. In dieser Gegend hat sich eine Travellerszene mit Guest Houses, Cafes und Reisebüros etabliert. Saubere und helle, mit Ventilator ausgestattete Doppelzimmer in einem Guest House sind bereits ab sechs Dollar die Nacht zu bekommen. Sehr nett ist z.B. das Diem Thuy, 228 De Tham St, District 1, Tel: (84-8)8.367113, e-mail: diemthuy228@onebox.com

3Leute:
Die jungen Vietnamesen wirken Touristen gegenüber aufgeschlossener als dies die ältere Generation ist. Besonders etwas außerhalb des Zentrums werden noch höhere als die üblichen "Touristenpreise" von Ausländern verlangt. Handeln hilft da wenig, höchstens mit Grundkenntnissen in Vietnamesisch wäre dies möglich.



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Verkehr:
Mit mehr als sechs Millionen Einwohnern in Ho Chi Minh City gibt es dort allein mehr als drei Millionen Motorräder. Es wirkt anfangs sehr gefährlich, eine größere Straße zu überqueren, doch man muss nur sicheren Schrittes weitergehen und die Mopeds bremsen oder fahren vor und hinter einem vorbei. Auf keinen Fall zögern oder einen Schritt zurückmachen, denn das wird von den Fahrern nicht erwartet!

5Dong Khoi:
Als Rue Catinat war die Straße Dong Khoi in der Kolonialzeit die Flaniermeile Saigons. Auch heute noch bildet sie mit ihren Hotels, Cafes und Souvenirshops das Herz der Stadt.
Wenn man die Dong Khoi entlanggeht, kommt man an der Oper, am ältesten Hotel Saigons, dem Hotel Continental, am Hotel de Ville und schließlich am Ende der Straße an der Kathedrale Notre Dame vorbei.




6Cao Dai Sekte:
Die Sekte hat etwa 400.000 Anhänger und viermal täglich finden Gebetszeremonien statt, die von Touristen zahlreich besucht werden. Die Zeremonie dauert etwa eine Stunde, Fotografieren ist dabei erlaubt. Vor Betreten des Heiligen Stuhls zieht man die Schuhe aus, Frauen nehmen den linken Seiteneingang und Männer den rechten. Das Innere der Kirche ist sehr farbenfroh und eine Mischung aus Kathedrale, Tempel und Pagode.
Am besten betrachtet man die Zeremonie vom oberen Stock aus, denn die Aufstellung der Diener (in weißen Gewändern), der höheren Ränge in rot (Konfuzianismus), gelb (Buddhismus) und blau (Taoismus) sieht von dort am beeindruckendsten aus, auch auf Fotos.





7Cu Chi Tunnel:
Die unterirdischen Tunnel erstreckten sich über mehrere hundert Kilometer von der kambodschanischen Grenze bis kurz vor Saigon. Die Widerstandskämpfer verbargen darin Waffen und Munition. Den Amerikanern gelang es nicht, die unterirdischen Stollen vollkommen zu vernichten.

Heute sind die Tunnel zu besichtigen, zwei Tunnelabschnitte (einer 50m, der andere 100m lang) sind erweitert worden, sodass auch Touristen durchkriechen können. Man sieht bei der Führung diverse Fallen, die gut verborgenen Eingänge zu den Stollen und am Ende kann man an einem Schießstand diverse Waffen ausprobieren (one shot - one dollar).
Die Falle nannte sich "souvenir trap", da an den Eisenspitzen Widerhaken angebracht waren, sodass man mitsamt der Falle ins Spital musste, um den Haken entfernen zu lassen.

8My Tho am Mekong:
Es gibt Tagesausflüge in die Provinzhauptstadt My Tho am Mekong, die 70 km von Saigon entfernt liegt. Man fährt mit einem Boot auf eine nahe gelegene Insel, bekommt dort ein Mittagessen inklusive einer einheimischen Folklore Darstellung. Danach kann man sich eine Boa um den Hals legen lassen und Schokolade aus Kokosnüssen probieren, welche dort selbst hergestellt wird. Zum Abschluss ährt man in kleinen Booten einen Fluß entlang. Der Ausflug ist recht nett, aber es ist alles sehr auf Touristen und den Verkauf von Souvenirs zugeschnitten.