NEPAL - Land im Schatten des Himalaya : Royal Chitwan Nationalparks
Das 850 km lange Königreich Nepal, zwischen Tibet im Norden und dem Gangestal im Süden, besteht aus drei Regionen: dem Hochgebirge im Norden, dem Bergland in der Mitte und dem Schwemmland im Süden.Der Himalaya, der Ort des ewigen Schnees, hat einen zentralen Platz im Denken und Glauben der Menschen hier. Für Buddhisten und Hindus ist dieses Gebirge der Ursprung der Welt.
Nepal ist zu vielfältig, um alle Facetten im einem Bericht zu schildern. Beschränken wir uns also diesmal auf nur zwei Ausschnitte einer Reise dorthin; der Teilnahme an einer Rafting- Tour und dem Besuch des Royal Chitwan Nationalparks
Noch ein paar ...
... Minuten und dann geht's ab ins Boot.
Um kurz vor sieben fuhr unser Bus von Kathmandu aus los, um uns hier in die Budnick zu bringen. Die Fahrt hierher war selten schön - wunderschöne Landschaft!
Die erste Raftingetappe haben wir hinter uns. GENIAL!!! Mein Gott, macht das einen Spaß! Unglaublich! Das ist bestimmt nicht das letzte Mal, daß ich eine Rafting Tour gemacht habe! Rafting ist ein unglaublicher Sport! Nach einer kurzen Einweisung, wie wir wann zu paddeln haben und wie wir uns in bestimmten Situationen zu verhalten haben, ging es auch schon los. Insgesamt waren wir 10 Personen - 3 Chinesinen, 2 Amerikaner, der Bootsführer, sein Gehilfe und wir drei. Kurz nachdem wir abgelegt hatten, kam auch schon das erste 'White-Water' - Level 3 (beim Rafting gibt es 6 Level, wobei das 1. am leichtesten ist und Level 6 am schwersten ist, d. h., daß die Wahrscheinlichkeit zu kentern gleich 100% ist).
Der Abschnitt, der morgen vor uns liegt, ist bereits Level 4 - na dann!
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Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, von dem Strom mitgerissen zu werden. Erst schwimmt das Boot langsam vor sich hin. Dann hört man ein leises Rauschen und vom weiten sieht man auch schon das 'siedene' Wasser; das Rauschen wird immer lauter und lauter, bis man schließlich gar nichts mehr außer Rauschen hört und dann kommt das Signal 'GO PADDLE' und der Spaß geht richtig los! Die erste richtige Welle und man ist frisch geduscht. Selbst aus kuzer Entfernung sehen die Stromschnellen noch recht ungefährlich aus. Wie es aber wirklich abgeht, merkt man erst, wenn man richtig drin ist. Plötzlich tun sich riesige Löcher auf und man rudert in der Luft. Dann kommt schon das nächste Signal 'GO FASTER, GO FASTER!'. Man hat das Gefühl, daß das Rudern eigentlich gar nichts nutzt - man beherrscht nicht den Paddel, sondern der Paddel beherrscht einen selbst. Im nächsten Moment tut sich dann schon wieder ein riesiges Loch auf und dann ist man a uch schon wieder mitten drin.
Seine Füße klemmt man normalerweise unter extra dafür vorgesehene Schlaufen, die natürlich nicht an jedem Platz vorhanden waren und dann muß man sich mit dem Bootsrand begnügen und die Füße dort einklemmen. Wenn man allerdings mitten in der Rapid drin ist hilft gar nichts mehr.
Ich freue mich schon wahnsinnig auf morgen! Zwischendurch und am Abend sind wir mit richtig gutem Essen versorgt worden, das von unseren Gruppenleiter persönlich zubereitet wurde.
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Heute haben wir den 2. Teil der Rafting Etappe zurückgelegt - Level 4. Ging gut zur Sache, nur leider regnete es heute morgen und somit war es relativ kalt (Elo hat Schnupfen und ich habe Halsschmerzen). Die Dead Men's Rapid und die Killer Rapid hatten es echt in sich - Level 5 wär wohl nichts für uns gewesen, denn wir hatten auch so schon genug Probleme, uns im Boot zu halten.
Nach 1 1/2 Stunden mußten wir schon aufhören, da die nächsten Rapids zu gefährlich gewesen wären.
Gegen Mittag ging es weiter nach Chitwan - zum Nationalpark. Die Schönheit der Landschaft, die uns auf dem Weg umgab - vermag ich gar nicht zu beschreiben. Chitwan liegt gerade einmal 100m über dem Meeresspiegel und natürlich ist es hier auch dementsprechend warm (heiß). Hier gibt es sogar noch richtigen Regenwald. Von Chitwan zum Nationalpark mußten wir mit einem Jeep fahren, da alles überschwemmt war. Unglaublich - hier ist die Luft so feucht, daß man sie ohne weiteres in Flaschen abfüllen könnte.
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Beeindruckende Tiere! Ein Elefant wird 75-80 Jahre alt und wiegt bis zu 5 Tonnen. Allerdings gibt es einige Unterschiede zwischen afrikanischen und indischen Elefanten. Die indischen Elefanten sind kleiner (obwohl das eigentlich schon ganz schöne Brocken sind) und ihr Rücken ist im Gegensatz zu ihren afrikanischen Verwandten nach oben gewölbt. Außerdem haben bei den indischen Elefanten nur die männlichen Tiere Stoßzähne. Und was für eine Geschicklichkeit die Tiere mit Ihrem Rüssel an den Tag legen - wie eine Hand! Ein Elefant hat - so komisch es klingen mag - 8 Zähne (vier unten, vier oben). Die Dickhäuter vertilgen am Tag 150 kg Gras und 200 l Wasser - hm, nicht schlecht.
Jeder Elefant hat drei Betreuer, die sich richtig liebevoll um ihren Schützling kümmern. Einer geht mit dem Elefanten 'gassi' und die beiden anderen Pfleger bereiten die 'Mahlzeiten' zu (Football große Eier, die aus Gras, Gemüse und Reis bestehen). Davon futtern die Tiere am Tag 200 Stück.
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Morgen früh um 05.30 Uhr geht's auf zum Kanufahren und zum Jungle Walk - aber jetzt erst mal ins Bett.
Heute waren echt eine Menge Aktivitäten angesagt. Um 05.30 Uhr wurden wir geweckt und nach dem Frühstück ging es dann gleich zum Fluß. Ab dort bewegten wir uns mit Kanus fort; in dem Ding habe ich mich allerdings gar nicht so wohl gefühlt - das Kanu lag so tief im Wasser, daß bei der kleinsten Welle Wasser ins Boot gekommen ist. Nach einer 3/4 Stunde ging es dann zu Fuß weiter - durch den tiefsten Busch! Wie auf der Jagd - leise bewegen, leise sprechen... . Und wieviele Tiere da auf dem Boden herumgekrochen sind - und wie groß die waren.
Irgendwann ist es dann richtig spannend geworden - ca. 30 m von uns entfernt lag ein Nashorn in einem Wasserloch. Ich dachte eigentlich immer, daß die Tiere ganz friedlich wären, aber das stimmt wohl nicht so ganz. In Chitwan werden pro Jahr ca. 15 Menschen durch Rhinos getötet und das meistens nur, weil die Touristen tolle Fotos machen wollen. Die Nashörner können zwar nicht gut sehen, aber dafür verdammt gut hören und wenn sie dann noch Junge haben, sollte man ihnen besser nicht begegnen.
Nachdem wir da dann so einige Zeit standen und versuchten, Fotos zu machen (was leider aufgrund der Entfernung gar nicht so leicht war) flüsterte uns unser Führer zu, daß wir so schnell wie möglich weg mußten, da das Nashorn unsere Witterung aufgenommen hatte. Wie vom Affen gebissen liefen wir dann durch den Busch. Wir leben noch!
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Endlich 'zu Hause' habe ich dann erst mal bis zum Nachmittag geschlafen und dann ging auch schon die Elefanten Safari los.
Wir sind so richtig durch das Dickicht gewandert. Zu Fuß hätte man da gar nicht langgehen können. Überall blieb man hängen und immerzu saßen riesige Tiere auf einem.
Aber es war ein tolles Erlebnis und dann kam ja noch die Krönung: ein riesiges Nashorn stand direkt vor unserem Elefanten und blieb auch ganz ruhig stehen.
Faul im Hotel
Die beiden letzten Tage waren nicht sonderlich aufregend; gestern morgen ging es zurück nach Kathmandu - die fünfstündige Fahrt war zwar nicht die bequemste, aber die Aussicht war herrlich. In Kathmandu haben wir dann ersteinmal unsere Zeit mit Essen und Waschen verbracht (in Chitwan sind unsere Sachen nicht einmal trocken geworden).
Heute sind wir den ganzen Tag in der Stadt herumgelaufen, wo ich mir einen wunderschönen Yak-Wollpullover gekauft habe; hat 600 RS (18 DM) gekostet.
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Es gibt viel zu erzählen - dann mal los!
Gestern morgen regnete es nicht in Kathmandu und somit war die perfekte Voraussetzung für eine Fotosafari geschaffen. Nachdem wir einige Zeit durch die historischen Altstadt spaziert sind (ein Tempel neben dem anderen), haben wir uns auf zum 'Monkey Tempel' gemacht - einem buddhistischen Tempel. Der Aufstieg war jedoch nicht gerade sehr einfach - 75 Höhenmeter in Stufen. Der Tempel trägt seinen Namen auch zu Recht - es wimmelte dort nur so von Affen.
Der Tempel selber besaß eine ungewöhnliche und sehr mystische Atmosphäre. Das Zentrum bestand aus einer riesigen Kuppel, die von mehreren kleinen Tempeln umgeben war. Und dann kam die Krönung - in einem kleinen Raum war gerade Gebetsstunde. Die Buddhisten saßen sich entlang eines Ganges gegenüber, an dessen Ende ein Mönch saß.
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Alle Anwesenden waren in rote Gewänder gehüllt und beteten. In plötzlich wiederkehrenden Intervallen wurde der Sing-Sang durch ein ohrenbetäubenden Trommelwirbel und einer nicht weniger lauten Posaunenbegleitung unterstützt. Eie/nepal/1.jpgne unglaubliche Stimmung und ein starkes Erlebnis.
Soweit die Eindrücke eines Teilnehmers.
INFORMATIONEN UND LINKS
Botschaft des Königreichs Nepal
Guerickestrasse 27
(2nd Floor)
10587 Berlin- Charlottenburg
Tel: ++49 (30) 34 35 99-20, -21, -22
Fax: ++49 (30) 34 35 99-06
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Royal Chitwan and Royal Bardia National Park







